So fing alles an...

 

Wie ich zu meinem ersten Räuchertöpfli kam!

 

Ich war im Senegal, Westafrika. Das war vor etwas 17 Jahren. Im Süden, in der üppigen Casamance verbrachte ich meine Ferien. Es waren Tanzferien…ui, das war berauschend sag ich euch!

 

Vielleicht tönt es ein bisschen übertrieben, aber ich war etwa 3 Wochen in Trance und Extase.

Ja ,ich war ansprechbar und wusste wie ich hiess etc. und habe keinerlei Substanzen zu mir genommen.

 

Aber tief in mir war ich in Extase und Glückseligkeit. Jeden Tag traf man sich zum Tanzen und Trommeln. Es gab keine Elektrizität, kein fliessendes Wasser und alles war sehr einfach aber zugleich wunderschön und pur.

 

Die wunderschöne Natur…das Meer, die Musik….ein Traum....eben, Extase, ich verzückte vor mich hin!

Meine Körperzellen wurden 3 Wochen lang geschüttelt und bewegt, da war vielleicht was los in meinem Körperuniversum!

 

Dadurch dass es nachts keine Elektrizität gab, erwachten innerhalb von wenigen Tagen meine Sinne auf wundersame Weise. Ich begann besser zu sehen, zu hören und mein Gleichgewichtssinn war mit der Zeit formidabel. Die Strassen waren nicht geteert, so dass meine Schritte immer weicher und meine Bewegungen anmutiger wurden.

 

Am Anfang fühlte ich mich grausam blockiert im Körper, aber ich wurde mit dem täglichen Tanztraining und der glühenden Hitze weich und geschmeidig.

 

Eines Abends, ich sass in meiner schönen Strohütte und da passierte es: Ein wunderbarer Duft durchströmte meine Nase. Ich war meine Nase. Und wie das bei den Düften so ist…tätsch und peng! Sie schmuggeln sich an unserem Verstand vorbei und lösen Gefühle aus im limbischen System.

Das limbische System ist der älteste Teil des Gehirnes. Spannend, was man da alles dazu erfahren kann...

 

Bei mir löste dieser warme, runde, erdige, bisschen herbe Duft das Paradies auf Erden aus. Ich fühlte mich augenblicklich ruhig, bei mir angekommen und umarmt.

Tiefes Wohlbehagen und Vertrauen ins Leben. Es riechte so unglaublich neu und anders und gut!

 

Ich schaute aus der Hütte. Da war ein junger Mann und hielt ein Lehmtöpfchen in der Hand. Daraus strömte dieser Wohlgeruch.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur dann und wann ein Räucherstäbli- ein qualitativ eher Schlechtes- angezündet und hatte keine Ahnung vom Räuchern.

Ich liess mir alles erklären und kaufte ordentlich ein. „Cuuraye“ nennt man das Räucherwerk im Senegal.

 

Der Duft der mir so gefiel heisst „Gove“ und ist ein sehr beruhigendes und sinnliches Räucherwerk. Es stärkt Deine Mitte und entschleunigt.

Man bekommt im Handel kaum in der Schweiz. Ausser bei mir natürlich - in meinem Räucherwebshop.

 

Der Duftsinn speichert unsere Erfahrungen und Erlebnisse… Gove setzt mich sofort in diese Zeit vor 17 Jahren zurück und erfüllt mich Bilder und wohligen Gefühlen.

 

Ja und wie es dann weiterging mit meiner Räucherarbeit erzähl ich Dir gerne ein anderes Mal!

 

Welcher Duft löst bei Dir starke Erinnerungen aus?

 

Oh ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

Alles Liebe und gut Duftende :-)

 

Biljana

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Irina (Samstag, 18 Februar 2017 03:01)

    Mmmmh, da sehe ich dich sitzen und spüre Dein Gefühl und kann es riechen. So schön ❤️


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